72570180_2686409074919267_5204153379403595776_o.jpg Foto: Moviadled
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Einsatzeinheit (EE)Einsatzeinheit (EE)

Einsatzeinheit (EE)

Bei Notlagen und Unglücksfällen hält der Kreis für die Regelversorgung entsprechende Rettungsmittel an den Rettungswachen vor. Die Städte unterhalten darüber hinaus Feuerwehren für den Brandschutz.

Kommt es jedoch zu einem Schadensfall, bei denen der Rettungsdienst überfordert oder unterstützt werden muss, Einsatzkräfte und Betroffen verpflegt, untergebracht oder betreut werden müssen, so kommt es regelmäßig zu einer Alarmierung der sogenannten Einsatzeinheiten der öffentlichen Gefahrenabwehr.

Die Einsatzeinheiten

Einsatzeinheit Steinfurt 03

 

Jeder Kreis in NRW unterhält 4 Einsatzeinheiten. Drei der Vier Einheiten, des Kreises Steinfurt werden durch das DRK gestellt. Darüber hinaus kann der Kreis Steinfurt noch auf zwei weitere Einheiten der Bezirksreserve zurückgreifen.

Bei den Einsatzeinheiten handelt es sich um multifunktionale taktische Einheiten, welche in einer Stärke von 33 Personen in den Einsatz gehen. Der DRK Saerbeck stellt zusammen mit den Orstvereinen Dreierwalde, Riesenbeck, Bevergern, Hörstel, Recke, Schale und Steinbeck die Einsatzeinheit Steinfurt 03.

Aufbau und Struktur

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist man davon abgegangen, große und schwer fällige Katastrophenschutzzüge zu formieren. Diese waren jeweils nur auf eine Lage ausgebildet und brauchten mehrere Stunden, ehe sie einsatzbereit waren.

Daher wurden die kleineren, multifunktionalen Einheiten ins Leben gerufen. Das bedeutet, dass jeder Helfer in den Bereichen Sanitätsdienst, Betreuungsdienst sowie Technik und Sicherheit eine Grundausbildung erhält. Darüber hinaus werden die Helfer einem Fachdienst zugeordnet, in dem diese dann entsprechende Fachdienstqualifikationen erwerben. Dadurch ist es möglich, dass die gesamte Einsatzeinheit sanitäts- sowie betreuungsdienstliche Lagen bewältigen kann 

Aufgrund ihrer Struktur können sie in Zugstärke innerhalb von 60 Minuten einsatzbereit sein.

Durch diese Multifunktionalität hat man schlagkräftige Einheiten für alle Bereiche der Öffentlichen Gefahrenabwehr geschaffen.

Der Ortsverein Saerbeck in der Einsatzeinheit

Foto: Moviadled

Der DRK Ortsverein Saerbeck stellt den Trupp Technik und Sicherheit der Einsatzeinheit Steinfurt 03.

In Saerbeck ist der Geräteanhänger Technik stationiert. Auf dem Anhänger sind Materialien verlastet um die anderen Fachgruppen der Einsatzeinheit zu unterstützen. Das Zugfahrzeg wird durch den DRK Ortsverein gestellt.

weitere Informationen zu unseren Einsatzfahrzeugen finden Sie hier.

Externes Youtube Video.

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Treffen der Rotkreutgemeinschaft Saerbeck

Wann:
jeden Mittwoch um 19:00 Uhr

Ort:
Hahnstraße 12
48369 Saerbeck

Katastrophenvorsorge mit dem DRK

Helferübung: Bereitschaften - Sanitätsdienst; Journalistencamp Szenario „Brandanschlag auf ein Jugendheim“ Foto: D. Winter / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil der größten Hilfsorganisation der Welt. Weltweit gibt es 186 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die bei Bedarf kooperieren. Mitglieder der DRK-Bereitschaften kommen deshalb auch im Ausland zum Einsatz. Bei Katastrophen innerhalb Deutschlands arbeiten die Bereitschaften in eingespielten Einsatzformationen eng zusammen.


Sanitätsdienst - schnelle Hilfe bei Veranstaltungen

Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Hier leistet der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ebenso schnelle Hilfe wie im Katastrophenfall. Der Sanitätsdienst ist auch zur Stelle, wenn Menschen verschüttet wurden: mit den Rettungshunden.

Rettungssanitäter Großveranstaltung Foto: F. Weingardt / DRK

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen bei Veranstaltungen mit dem Sanitätswachdienst dafür, dass verletzte oder erkrankte Menschen schnell und kompetent versorgt werden können. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Durch die regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten, beispielsweise nach Massenkarambolagen oder einem Zugunglück, unterstützt der Sanitätsdienst die Einsatzkräfte vor Ort. Die Sanitäter haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenhilfe.

Ein besonderer Bestandteil des DRK-Sanitätsdienstes sind die Rettungshundestaffeln. Sie kommen zum Einsatz, wenn Menschen im Zuge eines Rettungseinsatzes erst gesucht werden müssen: nach einem Hauseinsturz oder wenn Menschen im Wald oder in der Fläche vermisst werden.


Der DRK-Betreuungsdienst

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

Helferübung: Bereitschaften - Sanitätsdienst; Journalistencamp Szenario „Brandanschlag auf ein Jugendheim“ Foto: D. Winter / DRK

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Orkan-Einsatz des Betreuungsdienstes

Am 18. Januar 2007 fegt der Orkan Kyrill mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225 km/h über Europa. Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, Bäume werden umgeknickt, die Bahn stellt teilweise ihren Betrieb ein. Mitten drin: Die Helfer des DRK-Betreuungsdienstes.

Beispiel Gelsenkirchen: Als der Sturm mit voller Wucht ausbricht, kann ein ICE von Gelsenkirchen aus nicht weiterfahren. Rund 250 Menschen, darunter Kinder, Behinderte und alte Menschen, sitzen in dem Zug fest, ohne Aussicht auf eine baldige Weiterfahrt. "Wir haben uns deshalb entschlossen, für die Menschen eine Notunterkunft in einer Schule zu errichten", erzählt Mike Sternkopf, Kreisrotkreuzleiter in Gelsenkirchen. Dort werden die Menschen mit Essen und Getränken versorgt und können am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.